workshops

 

Video

Teamer: Mira Sander, Virginia Schultheis

Ziel des 5-tägigen Video -Workshops zum Thema „Freundschaft im digitalen Zeitalter“ war es die Schüler für das  künstlerische Medium Video zu begeistern und ihnen anhand filmischer Gestaltung (Storyboard, Bildgestaltung, Montage) die Möglichkeiten filmischer Darstellung näher zu bringen. Unterstützt haben wir die Schüler dabei in Gruppenarbeit ihre Ideen zum Thema zu konkretisieren, diese filmisch einzufangen und durch die Zusammenführung des Bildmaterials einen Kurzfilm zu erstellen. Entstanden ist ein 5 Minuten Video mit dem Titel „2040“.

 

Freundschaft in Bewegung

Teamer: Sarah Mestmacher, Lena Gauly

Gemeinsam mit sieben Jugendlichen näherten wir uns sowohl theoretisch, als auch praktisch langsam den Themen Tanz und Bewegung, im Zusammenhang mit (digitaler) Freundschaft. Was zu Beginn noch zurückhaltend, ungewohnt und distanziert anfing, wurde während des Prozesses zu immer mehr mutigem Ausprobieren, sich anderen gegenüber Öffnen bis hin zum eigenständigen, selbstbestimmten Planen und Proben von Choreographien. Die Mädchen konnten sich von ihrem schulischen Denken freimachen und bemerkten, dass SIE Entscheidungen treffen und ihre Vorstellungen umsetzen können. So verbanden sie das Thema Tanz mit ihren kulturellen Identitäten und präsentierten eine gemeinsame Reise durch verschiedenste Länder. Zusätzlich begeisterten sie sich auch für den Schnitt von Ton- und Bildmaterialien und bauten auch noch den Aspekt der digitalen Freundschaft ein, zu dem sie sich klar positionierten.

 

Text & Musik

Jan Weisenbach

6 Schülerinnen und Schüler konnten im Musik & Text Workshop kreative Ansätze austesten, um das Phänomen Freundschaft anhand von Klängen und Worten begreifbar zu machen. In der Kapelle von Sankt Peter gab es hierbei die Möglichkeit, verschiedenste Perkussions- und Harmonieinstrumente auszuprobieren, Musik am PC zu produzieren, eigene Texte und Instrumente aufzunehmen. So entstanden ein Rap über „Falsche Freunde“, der mit einem eigenen Beat unterlegt wurde, ein Mash-Up der Lieblingslieder zweier Freunde sowie der berührende Song „Strangers“, der vom ersten Wort bis zum letzten Ukulelen-Akkord von der Schülerin erarbeitet, mit Unterstützung eingespielt und bei der Präsentation des Projekts allein mit Gitarre und Stimme dem Publikum präsentiert und so zum krönenden Abschluss des Abends wurde.

 

Youtube Creators

Teamer: Simon Schmitt, Kris Kurku

Die Gruppe „Youtube“ beschäftigte sich, wie der Name vermuten lässt, mit der bekannten Online-Plattform, ihren Vorzügen und Risiken, und der Umsetzung eigener Ideen der Teilnehmer hinsichtlich des Mediums Video. Dafür durften die Jugendlichen ihren eigenen Youtube-Channel erstellen und mit selbst produzierten Aufnahmen füllen. Am Anfang der Woche stand dabei die Arbeit und Exploration der Möglichkeiten mit Kamera, Mikrofon und Stativ im Vordergrund. Nach den ersten Probeaufnahmen überlegten sich die Teilnehmer kurze Drehbücher, nahmen immer professionellere Videos auf und bearbeiteten diese im Laufe der Woche mit einem Schnittprogramm. Als Endergebnis präsentierten die Teilnehmer das Video „5 Arten von Youtubern“ in dem jeder Darsteller eine für bekannte Youtuber typische Rolle übernahm, das die Gruppe im Rahmen einer Live-Show auf einer kleinen Bühne präsentierte.

 

Youtube Community

Teamer: Michelle Gerhardt, Natascha Friedrich

Als „Youtube Community“ haben wir uns, angegliedert an die „Youtube Creators“ mit der Rolle des Zuschauers beschäftigt. Im Fokus lag wie sich die Anonymität des Internets auf die Kommentierung auswirkt. Im Laufe der Woche haben wir festgestellt, dass es sowohl negative, als auch positive Kommentare gibt, welche sowohl gerechtfertigt, als auch ungerechtfertigt sein können. Insbesondere hat uns die Vielzahl sogenannter „Hate“ – Kommentare und ihrer Auswirkungen beschäftigt – Wo sind die Grenzen der Meinungsfreiheit, wo fängt Mobbing an? Während des Workshops näherten sich die Jugendlichen der Thematik mit Hilfe von Übungen aus dem Bereich des Improvisations- und Performancetheaters. Im Prozess entstanden Ideen zur grafischen Umsetzung, mit den Medien Graffiti und Plakat.

 

Foto/Werbung

Teamer: Joscha Morgenthal, Ludwig Schaible

Werbung umgibt uns alle. Rund um die Uhr, an verschiedensten Orten auf verschiedene Arten und Weisen. Doch wie entsteht sie? Was soll sie mit uns machen und welche Arbeit steckt dahinter? Im fünftägigen Workshop „Foto/Werbung“ haben sich die Teilnehmer*Innen genau mit solchen Fragen auseinandergesetzt. Ausgestattet mit Kameratechnik & Bildbearbeitungsprogrammen sind dann in Fotostudios in Eigenregie verschiedene Werbekampagnen entstanden. Es wurde ‚geshootet‘, bearbeitet und improvisiert. Die Studierenden standen unterstützend zur Seite, organisierten Meetings und alles weitere, was zur Umsetzung nötig war. Das Ergebnis: Persiflagen von Werbung für Fußball, Playstation, Federmappen und Make-up – und das alles ohne Vorkenntnisse und Fachleute.

 

Inszenierte Fotografie

Teamer: Nicole Stein, Melike Cetin

Während des  fünftägigen Projekts “Digital-Friends?“ waren wir in der Workshopgruppe zum Thema Inszenierte Fotografie. Dort haben wir uns mit dem Thema Freundschaft und Beziehung und der Zukunft und der Vergangenheit auseinander gesetzt und eine Fotostrecke dazu erstellt. Hierfür haben wir gebastelt, gemalt, auseinandergesetzt, vor dem Greenscreen posiert und am Computer die entstandenen Fotos mit Photoshop nachbearbeitet.

 

Experimentelles Gestalten/ Paper Design

Teamer: Miriam Schildger, Giulia Grassi

Die Grundlage unseres Workshops bildeten unterschiedliche Techniken der Papiergestaltung. Bei der Umsetzung waren den TeilnehmenerInnen keine Grenzen gesetzt. Im Kontext des Themas  „digital friends? – Freundschaft im digitalen Zeitalter“ entstand in unserer Gruppe die Idee einer Karton-Skulptur in Form eines  überdimensionalen Smartphones. Das Ziel eine kritische Auseinandersetzung zwischen digitaler und analoger Freundschaft zu schaffen. Ein weiteres großformatiges Werk entstand auf einer Glaswand. Hierbei stellten alle TeilnehmerInnen fest, dass für sie persönlich die Vertrauensfrage das Wichtigste bei einer Freundschaft ist, sei es im digitalen oder realen Sinne. Da diese Vertrautheit im Internet nur bedingt vorherrschen kann, entschied die Gruppe sich für ein Bild aus Haftnotizen, welches das Wort [Trust] bildete. Auf die Zettel konnten die Ausstellungsgäste ihre eigenen Positionen zu digitaler Freundschaft notieren.

 

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